Als
Mitglied des Bundes- und Landesverbandes möchten wir Ihnen gerne
Innovationen im Hinblick auf die Qualitätssicherung innerhalb der
Sicherheitsbranche zur Verfügung stellen:
Auf
Antrag des BDWS („Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen
e.V.) wurde im Jahr 2004 erstmals die Arbeit zur Entwicklung einer
europäischen Norm für Sicherheitsdienstleistungen aufgenommen. Leiter
dieses Arbeitskreises war der Hauptgeschäftsführer des BDWS, Dr. Harald
Olschok; die Geschäftsführung hatte Dr. Holger Mühlbauer vom Deutschen
Institut für Normung (DIN) inne. Mit diesem Antrag wurde die erfolgreiche
Arbeit an der DIN 77200 „Anforderungen an Sicherungsdienstleistungen“
fortgesetzt.
In
einem sich immer weiter entwickelnden Europa wird die Bedeutung
nationaler Normen immer geringer. Deshalb war es sinnvoll und notwendig,
diesen europäischen Weg einzuschlagen. Die ursprüngliche Zielsetzung, ein
eigenständiges europäisches Normungsprojekt abzuschließen, konnte jedoch
noch nicht realisiert werden. Zu groß waren die Unterschiede in den 29
Mitgliedsstaaten des Europäischen Normungsinstituts CEN. Man konnte sich
deshalb nur darauf verständigen, ein sog. „Terminologie-Projekt“ zu
bearbeiten und zu verabschieden.
Gab
es ursprünglich Widerstände seitens des europäischen
Dachverbandes des Sicherheitsgewerbes, CoESS, so hat
sich mittlerweile die Überzeugung durchgesetzt, weitere
Normungsvorhaben auf europäischer Ebene in Angriff zu nehmen. Aufgrund der
großen Unterschiede in den 27 EU-Staaten wird es zunächst kein eigenes
Normungsvorhaben für unsere Branche geben. Vielmehr gilt abzuwarten, wie
sich die Europäische Kommission im Jahre 2011 entscheidet. Nachdem das
Sicherheitsgewerbe aus dem Geltungsbereich der
EU-Dienstleistungsrichtlinie heraus genommen wurde steht die Entscheidung
an, ob es zur Verabschiedung einer eigenständigen EU-Richtlinie für
Sicherheitsdienstleistungen kommen wird.